Jugendliche und ADHS

Mit Eintritt in die Pubertät wird das Gehirn, welches sich bis dahin noch nicht genügend entwickeln konnte, nochmals stark umgebaut. Da die Betroffenen bereits durch viele negative Erlebnisse und Versagensängste geprägt sind, sind sie äusserst anfällig für alle Impulse von aussen, welche ihnen Ablenkung und Identitätsgewinn versprechen. Medien, Gamen, Alkohol und Drogen können als Ausweg erscheinen und plötzlich einen Status versprechen, den die Jugendlich bisher nicht hatten. Daneben ist auch die Selbstmedikation mittels Drogen bekannt. Insbesondere, wenn eine adäquate medizinische Behandlung auf Grund von gesellschaftlichen Vorbehalten verweigert wurde.

 

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