Literatur – für Sie gelesen


ADHS erfolgreiche Strategien für Erwachsene und Kinder

Astrid Neuy-Bartmann

Fachärztin für Psychotherapie und Psychosomatik und selbst betroffenen Mutter von fünf Kindern, von denen drei ADHS haben.

Klett-Cotta Verlag

Das Buch gibt konkrete und leicht umsetzbare Anleitungen nicht nur für Betroffene, sondern auch für die Angehörigen und das gesamte soziale Umfeld. Es berücksichtigt dabei die Entwicklung und Veränderung der ADHS von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Die Autorin vermittelt konkrete Lösungsstrategien für die Verschiedenen Problembereiche, die bei ADHS auftreten können. Sie motiviert Betroffene, nicht zu resignieren und ADHS auch nicht als Ausrede zu missbrauchen, sondern sich den auftretenden Schwierigkeiten zu stellen und an ihnen zu wachsen. Weiterhin gibt sie Hilfestellungen für Partner, Eltern, Arbeitskollegen und Freunde, aber auch für Pädagogen, und zeigt, wie Nicht-Betroffene sich selbst mit ADHS und den daraus resultierenden zwischenmenschlichen Schwierigkeiten auseinandersetzen können bzw. wie eine Abgrenzung gegen über Chaos, Gefühlsausbrüchen und Vergesslichkeit gelingen kann.


Neben der Spur, aber auf dem Weg

Mina Teichert

Warum ADS und ADHS nicht das Ende der Welt sind

Verlag Eden Books 2017

In diesem Buch erzählt die Autorin aus ihrem Leben mit ADS. Auf unterhaltsame und humorvolle Art berichtet sie, wie sie mit den Auswirkungen umgeht, ohne jedoch die Schwierigkeiten zu verharmlosen. Besonders die Sensibilität und Reizoffenheit beschreibt sie auf eine sehr anschauliche Weise. Wie etwa ein Einkauf im Supermarkt eine Grenzerfahrung werden kann: Abgelenkt von der Frage, warum es so viele verschiedene Sorten Äpfel gibt, hat sie den Rest der Waren, die sie einkaufen wollte nicht mehr im Blick, bzw. im Gedächtnis. «Mein Gehirn schaltet in den Modus – Out of Order-». Dieses biographische Werk ist für betroffene Erwachsene ebenso lesenswert wie für Eltern von Kindern mit einer ADHS/ADS. Die Beschreibung, wie Mina Teichert ihre Kindheit erlebt hat, gibt einen guten Einblick in die Gefühlswelt von ADHS/ADS-Betroffenen.      Astrid Wälchli


So macht me das

Gebrauchsanweisungen für den Alltag

Zu bestellen beim Kirja-Verlag, www.kirjaverlag.ch
«Diese Broschüre richtet sich in erster Linie an Eltern von Kindern, die in ihrer Entwicklung nicht der Norm entsprechen. Entsprechende Begriffe bzw. Diagnosen können sein: ADHS, Autismus-Spektrum-Störung, emotionale Unreife, usw. Man spricht auch von so genannten Entwicklungsstörungen. Kinder mit Entwicklungsstörungen haben besondere pädagogische Bedürfnisse. In dieser Broschüre finden Sie praktische Hilfen für viele Alltagssituationen wie: Aufstehen, WC-Benutzung, Hausaufgaben, Umgang mit Wut, usw.»


Mit Kindern lernen

Fabian Grolimund
Wie Eltern sinnvoll und effizient unterstützen können

Verlag Hans Huber, 2012

«Die Schulzeit stellt nicht nur an Ihr Kind, sondern auch an Sie als Mutter oder Vater hohe Anforderungen. Vielleicht fragen Sie sich:

  • Wie kann ich mein Kind für das Lernen motivieren?
  • Wie gehe ich mit Hausaufgabenkonflikten um?
  • Wie kann ich mein Kind zu mehr Selbständigkeit anleiten?
  • Welche Lernstrategien sind für Primarschulkinder sinnvoll?
  • Wie kann ich bei Rechen-, Lese- oder Rechtschreibschwierigkeiten helfen?

Antworten auf diese und weitere Fragen rund um die Themen Hausaufgaben und Lernen finden Sie in diesem Buch. Es vermittelt Ihnen praktische Methoden und wirksame Strategien und zeigt, wie Sie Ihrem Kind mit wenig Unterstützung eine grosse Hilfe sein können.»


Hat unser Kleinkind AD(H)S?

Cordula Neuhaus
Symptome und Wege für Kinder von 0-3 Jahren 

Verlag Herder, 2013, akt. Neuauflage

«Bei vielen Erkrankungen der Kinderheilkunde wird grosser Wert auf die Beobachtung der Frühsymptome gelegt. Bei Eltern mit AD(H)S oder schwierigen Babys ist es angebracht, sorgfältige Beobachtungen anzustellen und die Eltern ohne Schuldzuweisungen zu unterstützen. Denn je früher bei den Eltern Wissen und Verständnis vorhanden ist, desto zuverlässiger gelingt über positive Beziehungsgestaltung eine sichere Bindung. Dafür plädiert die AD(H)S-Spezialistin Cordula Neuhaus in ihrem Buch, das umfassend, anhand vieler Beispiele und fachlich fundiert über AD(H)S-Früherkennung und erprobte Lösungswege informiert.


Verunsichert, ängstlich, aggressiv

Helga Simchen
Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen – Ursachen und Folgen

Verlag Kohlhammer, 2007

Welche Folgen hat eine Kindheit, die von ständiger Enttäuschung geprägt ist? Welche Strategien entwickelt das Kind, um «überleben» zu können? Hinter Aggressionen und Ängsten verbergen sich meist vor allem Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit! Für eine gesunde Entwicklung des Selbstwertgefühls, ist das Kind auf positive Erfahrungen und Anerkennung angewiesen. Verhalten und Selbstwertgefühl sind sehr eng miteinander verknüpft. Erfolge motivieren, ständige Misserfolge hingegen führen zu Resignation. 

Die Autorin, Kinderpsychiaterin und -psychotherapeutin geht sehr differenziert auf Fragen über Verhaltensauffälligkeiten ein. Dieses Buch vermittelt anhand vieler Fallbeispiele Ansätze, wie wir als Eltern die Verhaltensauffälligkeit besser verstehen und mit ihr umgehen können und wann wir therapeutische Hilfe zuziehen sollten. 

Dieses Buch zeigt ebenfalls auf, dass Verhaltungsauffälligkeiten nicht nur mit ADHS in Zusammenhang stehen. Es gibt auch andere Ursachen, die in einer sorgfältigen Abklärung erkannt werden müssen.


Die vielen Gesichter des ADS

Helga Simchen
Begleit- und Folgeerkrankungen richtig erkennen und behandeln

Verlag Kohlhammer, 2003

Es gibt eine Fülle von ADS-assoziierten Begleit- und Folgeerkrankungen (Komorbiditäten). Die Forschung steht zwar noch ganz am Anfang, aber die therapeutische Erfahrung hat gezeigt, dass diese Begleit- und Folgeerscheinungen möglichst vermieden bzw. rechtzeitig behandelt werden sollten.


Das hyperaktive Kind und seine Probleme

Cordula Neuhaus

Verlag Urania-Ravensburger, 5. Aufl. 1999

Nicht die Hyperaktivität ist das Hauptproblem der hyperaktiven Kinder, sondern ihre Aufmerksamkeitsstörung, ihre hohe Sensibilität und ihre Impulsivität. Solche Kinder gab es schon immer. Nur fallen sie heute in unserer Gesellschaft, in unserem Schulsystem eher auf und leiden darunter, weil sie sich nicht so steuern können, wie es von ihrem Umfeld gefordert wird.


Jugendliche und junge Erwachsene mit AD(H)S

Cordula Neuhaus

Verlag Urania, 2013

Anders als oft angenommen, ist ADHS keine Kinderstörung. Häufig zeigen sich Schwierigkeiten sogar erst in der Pubertät. Ratlos stehen dann die Beteiligten vor den Problemen dieser Superpubertät. Die stärksten Symptome: Impulsivität und Aufmerksamekitsdefizite. Wie man die Folgen auffängt und den Alltag strukturieren kann, erklärt die ADHS-Expertin Cordula Neuhaus anhand erprobter Schritt-für-Schritt-Strategien und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. So gelingt das Erwachsen werden mit der selbstständigen Verwaltung und Planung von Zeit und Gegenständen und der Ablösung vom Elternhaus.


ADHS Kinder, was tun? – Ratgeber für Pfadileiter

Simone van der Geest

  1. Originalbroschüre herunterladen
  2. Überarbeitete Broschüre herunterladen (aktualisiert im März 2013)

Ritalin und Liebe

Hans Moll

2012, Verlag Bautz

Geschichte eines ADHS-Kindes und Jugendlichen
Die Geschichte des Enkels aus der Sicht des Grossvaters ist aus verschieden Gründen sehr berührend und wertvoll. Der Leser erfährt viel über die komplexen möglichen Auswirkungen einer ADHS und wie Familien an die Grenze der Belastbarkeit stossen. Doch trotz allen Hindernissen führt die bedingungslose Liebe und der unermüdliche Glaube an ein junges Menschenleben wie ein roter Faden durch den Dschungel der Ablehnung der Gesellschaft und der wirren Therapieangebote. Der Klappentext ist so ausführlich, dass es nichts hinzuzufügen gibt: «Hans Moll erlebt als Grossvater seines Enkels Tom eine massive ADHS in zweiter Generation. Während das Syndrom bei seiner Tochter nicht erkannt wurde, weil die Störungsbilder noch keinen Namen hatten, wird bei Tom die Diagnose ADHS schon früh gestellt. Das schwer erziehbare Kind wird ihm von seiner überforderten Tochter anvertraut. In den folgenden Jahren beschäftigt sich H. Moll intensiv mit ADHS, mit seinem Enkelsohn Tom und den in der Gesellschaft tief verwurzelten Vorurteilen gegenüber ADHS, dessen Erscheinungsformen in der Gesellschaft immer noch als das Ergebnis einer schlechten Erziehung dargestellt werden. Das Buch erzählt eindrucksvoll von den Kinder- und Jugendjahren, die geprägt sind von Hoffnungslosigkeit, Stigmatisierung, Aggression, Chaos und Konzentrationsdefiziten, eben typischen ADHS-Störungsbildern. Einfühlsam beschreibt der Autor aus der Sicht einer betroffenen Familie die Notwendigkeit einer von Liebe und Zuneigung geprägten Begleitung von betroffenen Kindern und Jugendlichen. Was sind die Ursachen für ADHS und wie wird diese Störung diagnostiziert? Wie können Eltern, Pädagogen und andere Verantwortliche in unserer Gesellschaft solchen Kindern und Jugendlichen begegnen, die offenbar aus der Norm herausfallen, andere verletzen und doch selbst so verletzlich sind. Der Versuch Molls, die Störung auch für Nichtmediziner begreiflich zu machen und die Probleme der von ADHS Betroffenen einer schlecht informierten Gesellschaft vor Augen zu führen, ist mit diesem Buch auf eindrucksvolle Weise gelungen.


Warum zappelt Philipp?

Gerhard Spitzer
Wie wir entspannt mit ADHS umgehen können

2010, Verlag Carl Ueberreuter

Der Autor ist nicht nur ein bekannter Fachmann und Referent, sondern auch selbst betroffen. Vielleicht ist deshalb auch dieses dritte Werk kein Fachbuch im üblichen Sinne. Es hinterfragt unsere aktuelle Sichtweise und macht Mut, die Dinge neu zu betrachten. Dieser einfühlsame und humorvolle Ratgeber führt zu einem tieferen Verständnis der Sichtweise der Betroffenen und einem entspannteren Umgang mit den Belastungen durch die ADHS. Die praxisnahen Beispiele, auch aus eigenen, persönlichen Erfahrungen,  werden mit Strategien, Tipps und Tools bereichert.


Entspannt erziehen

Gerhard Spitzer

2007, Verlag Carl Ueberreuter

Der Autor hat mit seinem ersten Buch, basierend auf seiner tagtäglichen Arbeit, schon vielen Eltern und Kindern geholfen. Mit seiner Sichtweise ermöglicht er Eltern einen entspannteren Umgang mit ihren Kindern und zeigt Wege zu neuen Lösungen auf.


Entspannte Eltern – Glückliche Kinder

Gerhard Spitzer
Stressfrei vom Kleinkind bis zur Pubertät

2008, Verlag Carl Ueberreuter

Gerhard Spitzer stellt sein Buch folgendermassen vor: «Entspannt erziehen» versteht sich als «Nachschlagewerk mit Unterhaltungswert» für viele erzieherische Situationen und klassische Problemfälle. Das vorliegende Buch ist kein «Erziehungsratgeber» im üblichen Sinne! Es ist ein «Reisebegleiter» in die kindliche Gedankenwelt und deren Sichtweise. Es soll sie mitnehmen an einen ruhigen Ort, der Entspannung verheisst. Nebenbei wird es Ihnen helfen beim Erkennen und Ausmerzen versteckter «Erziehungsfallen» und beim Erlernen einfacher, pädagogisch sinnvoller Methoden zum entspannten Umgang mit ihren Kindern.


ADHS und Partnerschaft – Eine Herausforderung

Doris Ryffel-Rawak

2007, Verlag Hans Huber

«Ein Buch für alle, die sich mit dem Thema ADHS auseinandersetzen möchten oder müssen: Betroffene, weil sie ihre Partnerschaft oder Ehe retten wollen; Fachleute, um diese Menschen besser zu verstehen und entsprechende Hilfen anbieten zu können. Fundiert und praxisnah werden anhand einer fiktiven Patientengruppe die verschiedenen Problemkreise von ADHS in der Partnerschaft beleuchtet.»


Lass mich, doch verlass mich nicht

Cordula Neuhaus
ADHS und Partnerschaft

6. Auflage 2005, Verlag dtv

«Als Kinder nannte man sie «Zappelphilipp» oder «Träumer»; als Erwachsene leiden sie noch immer unter massiven Problemen die auf das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, zurückzuführen sind. Einfühlsam beschreibt die Autorin wie deren Impulsivität, Verspieltheit, Stimmungstiefs, Eifersucht und Chaos Beziehungen belasten und allzu oft zu Trennungen führen. Dieses Buch gibt allen Betroffenen konkrete Hilfsmittel für eine entspanntere Kommunikation an die Hand und ermutigt zu einem fröhlichen «Dennoch». Denn ADHS-Partnerschaften können gelingen – mit Geduld, Einfühlung und etwas, was ADHS-Betroffene von jeher auszeichnet: einer großen Portion Humor.


ADS-Eltern als Coach

Elisabeth Aust-Claus und Petra Marina Hammer
Ein praktisches Workbook für Eltern mit Tipps und Materialen,  OptiMind-Konzept

7. Auflage 2003, Verlag OptiMind

«ADS-Kinder sind ganz besondere Kinder und fordern Sie jeden Tag aufs Neue. Sie strapazieren Ihre Nerven, weil sie Regeln scheinbar wieder vergessen, endlos diskutieren, nicht aus Einsicht lernen und oft sehr eigensinnig sind. Neben Ihrer Rolle als Eltern sind Sie Coach beim Meistern von Lernanforderungen und natürlich auch verständnisvoller Tröster, wenn Misserfolge zu verkraften sind.»

 

 


Träumer oder ADS?

Monika Brunsting
Jugendliche und junge Erwachsene mit nicht hyperaktiver ADS coachen

«Das Hauptanliegen des Buches ist es, Möglichkeiten vorzustellen, mit denen man seine Aufmerksamkeitsprobleme bewältigen kann – seien diese ADS-bedingt oder nicht. Achtung: Das ist kein Buch zum Lesen, sondern eines zum Arbeiten!»


xeiro ag